Luxus

Luxusmarken
Gute Aussichten

Gute Wachstumsperspektiven und hohe Profitabilität rücken die Aktien von Luxusgütermarken regelmäßig in den Fokus.

Die Stammkundschaft von Louis Vuitton Moët Hennessy (LVMH), Tiffany, Prada und Co. macht ihr Konsumverhalten nur selten davon abhängig, ob die Weltwirtschaft gerade brummt oder in die nächste Rezession schlittert. Das sorgt für relativ stabiles Wachstum und attraktive Margen bei Luxus- und Lifestyle-Unternehmen. Die Zielgruppe in Ländern wie Brasilien, Indien, Russland und vor allem China wächst. Allerdings sind Luxusaktien traditionell hoch bewertet und können bei einem globalen Wirtschaftseinbruch überproportional betroffen sein.

Geiger_Heiko_Bank_Vontobel_Europe_AG

„Nach rückläufigen Umsätzen in den Jahren 2008/2009 sowie 2015/2016 zeigt die Luxusgüterindustrie wieder positive Wachstumsaussichten. Das macht die Hersteller von Luxusgütern sowie von Image- und Lifestyle-Produkten für Aktienanleger interessant.“

Heiko Geiger

Bank Vontobel Europe AG

Geringe Preissensitivität: Je voller das Konto, desto unwichtiger ist für die Konsumenten der Preis. Stimmen die Qualität, die Beratung und insbesondere das Image der Marke, greifen sie zu und ermöglichen den Herstellern der Luxuswaren hohe Gewinnmargen.

Wachsende Zielgruppe: Gerade in Ländern wie Brasilien, Indien, Russland und vor allem China ist die Oberschicht in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Eine Fortsetzung dieser Entwicklung scheint wahrscheinlich. Die Zielgruppe der Luxusanbieter nimmt damit kontinuierlich zu. Bis 2020 erwartet die Beratungsgesellschaft Bain & Co. jährliche Zuwachsraten von 4 bis 5 %.

Hohe Markteintrittsbarrieren: Luxusmarken lassen sich nur über Jahrzehnte hinweg mit erheblichem Aufwand aufbauen. Das sichert die Margen der Platzhirsche und erschwert den Markteintritt neuer Konkurrenten. Allein junge Kunden sind bei der Markenwahl noch recht wankelmütig.

Globale Präsenz: Luxusmarken sind meist weltweit vertreten. Belastungen in Einzelmärkten können so gut ausgeglichen werden. Eine globale Wirtschaftskrise trifft jedoch auch das Luxussegment. Ein solcher Abschwung ist aber nicht in Sicht. Im Gegenteil: Die chinesischen Besucherströme nach Europa legten zuletzt wieder zu – und auch der damit verbundene Erwerb von Luxusgütern.

Überdurchschnittliche Bewertung: Luxus hat seinen Preis, auch an der Börse. Im Vergleich zu anderen Branchen sind die Hersteller von Luxusgütern am Markt hoch bewertet. Kurs-Gewinn-Verhältnisse von (zum Teil deutlich) über 20 für das Jahr 2017 sind eher die Regel als die Ausnahme.

Luxusgüter finden Anleger in verschiedenen Ländern und Segmenten. Zu den Branchenschwergewichten zählen unter anderem die französische LVMH (Dom Pérignon, Louis Vuitton, Rimowa, Bulgari), die ebenfalls französische Unternehmensgruppe Kering (Gucci, Yves Saint Laurent, Brioni) sowie Christian Dior, Hermès und die Schweizer Richemont.

ProduktnameWKN
Christian Dior883123
Hermès886670
Kering851223
LVMH853292
RichemontA1W5CV

Statt auf Einzeltitel zu setzen, können Anleger auch breit gestreut in das Luxus- und Lifestyle-Segment investieren. Dabei können sie auf verschiedene Fonds, ETFs oder das Open-End-Indexzertifikat auf den Vontobel Luxury Performance-Index zurückgreifen. Das senkt das Risiko eines Fehlgriffs und vereinfacht die Auswahl.

ProduktnameWP-GattungWKN
Vontobel Luxury IndexzertifikatIndexzertifikatVTA3LU
Amundi S&P Global Luxury ETFETFA0REJ4
Credit Suisse Global PrestigeAktienfondsA14R8N
JB EF Luxury BrandsAktienfondsA0NCNU
Aktien, Fonds und Indexzertifikate unterliegen Kursschwankungen, und damit sind Kursverluste möglich. Bei Anlagen außerhalb des Euro-Raums bestehen Währungsrisiken. Als Inhaberschuldverschreibungen bergen Indexzertifikate zudem ein Emittentenrisiko, bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten können Verluste bis zum Totalverlust eintreten. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Allein verbindliche Grundlage des Kaufs eines Fonds sind die derzeit gültigen Verkaufsunterlagen des Fonds („Wesentliche Anlegerinformationen“, Verkaufsprospekt sowie Jahres- und Halbjahresberichte, soweit veröffentlicht). Diese Unterlagen, die in englischer und/oder deutscher Sprache vorliegen, erhalten Sie auf der Wertpapier-Detailseite unter www.comdirect.de oder direkt beim Emittenten. Die Beschreibung der Wertpapiere stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Stand: 13.12.2017; Quelle: comdirect.de