Berkshire Hathaway
Stark über Jahrzehnte

Alle Jahre wieder: Zehntausende Aktionäre feierten Warren Buffett am 06.05.2017 bei der Hauptversammlung in Omaha.

Warren Buffett hat seine Anlagestrategie während der vergangenen 50 Jahre kaum verändert und damit beeindruckende Langzeiterfolge erzielt. Die A-Aktie ist die mit Abstand teuerste Aktie der Welt. Seine Holding besitzt rund 90 Unternehmen, vor allem aus dem Versicherungs- und Eisenbahnbereich. Mindestens ebenso wichtig sind seine milliardenschweren Beteiligungen, die neben Kursgewinnen auch satte Dividenden abwerfen. Allerdings zahlt Berkshire Hathaway selbst traditionell keine Dividende. Zudem sind Buffett und sein Kompagnon Charlie Munger hochbetagt und werden ihren Job nicht mehr sehr lange machen können.

Man dürfte nur eine Aktie auf der Welt besitzen? Dr. Hendrik Leber, Chef der Acatis Investment GmbH, weiß, welche das dann wäre.

© David Maupilé

„Wenn ich nur eine Aktie auf der Welt besitzen dürfte, dann wäre es Berkshire Hathaway.“

Dr. Hendrik Leber

Geschäftsführer der Acatis Investment GmbH

854075 - Berkshire Hathaway

Zum aktuellen Kurs

Überlegene Anlagestrategie: Warren Buffett investiert mit der Holding Berkshire Hathaway seit 1965 nach dem Value-Prinzip seines Lehrmeisters Benjamin Graham in Unternehmen mit langfristig orientiertem Geschäftsmodell. Heute ist die Berkshire (WKN 854075) mit rund 250.000 Dollar (siehe Chart) die teuerste Aktie der Welt. Damit auch Kleinanleger investieren können, wurden 1996 im Verhältnis 1:1500 B-Aktien (WKN A0YJQ2) eingeführt.

Breites Portfolio: Unter dem Dach der Holding Berkshire Hathaway befinden sich rund 90 kleinere und größere Unternehmen. Schwerpunkte sind das Versicherungsgeschäft und Eisenbahnen, aber auch Konsumgüterhersteller wie Fruit oft the Loom. In den Unternehmen sind insgesamt 367.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Lukrative Beteiligungen: Mindestens ebenso wichtig wie die eigenen Unternehmen sind die umfangreichen Beteiligungen, die Buffett an zahlreichen Weltfirmen hält. Die fünf größten Aktienpositionen sind Coca-Cola, IBM, American Express, Wells Fargo und inzwischen vor allem der Konsumgütergigant Kraft-Heinz, nach eigenen Angaben der fünftgrößte Lebensmittelproduzent der Welt.

Satte Dividenden: Buffett investiert bevorzugt in dividendenstarke Aktien. Nach Berechnungen von „The Motley Fool“ dürften Berkshire Hathaway allein im zweiten Quartal des Jahres 2017 fast 900 Millionen Dollar an Gewinnausschüttungen zufließen – rund zehn Millionen Dollar pro Tag.

Keine Dividende: Berkshire Hathaway zahlt selbst keine Dividenden oder andere Gewinnbeteiligungen an Aktionäre aus. Bei anderen Unternehmen wäre das ein K.o.-Kriterium. Buffett hat allerdings über mehr als 50 Jahre bewiesen, dass er die erwirtschafteten Gewinne des Unternehmers lukrativer anlegt als andere Anleger.

Nachfolge: Buffett und sein Kompagnon Charlie Munger sind 86 respektive 93 Jahre alt. Ihr Ausscheiden aus dem Unternehmen durch Rückzug oder Tod würde zunächst wahrscheinlich zu einem Kursabschlag führen. Allerdings stehen für die Nachfolge fähige Kräfte bereit, die teilweise seit Jahrzehnten im Unternehmen aktiv sind.

Aktien unterliegen Kursschwankungen, und damit sind Kursverluste möglich. Bei Werten außerhalb des Euro-Raumes beeinflussen Währungsschwankungen die Performance. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Die Beschreibung der Wertpapiere stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung von comdirect dar. Stand: 24.05.2017; Quelle: comdirect.de