T-Bonds

Was dem Deutschen das "B" für Bundeswertpapiere, ist dem US-Amerikaner das "T" für Treasury-Bonds. Diese US-Anleihen werden durch die amerikanische Regierung garantiert und gelten wegen des Top-Ratings der USA als eine der sichersten Geldanlagen weltweit.

Amerikanische T-Papiere gibt es in vielfältigen Ausprägungen und Laufzeiten. Der an den Märkten am meisten beachtete T-Bond ist der sogenannte Long Bond, die Staatsanleihe mit 30 Jahren Laufzeit. Er ist in der Regel am höchsten verzinst und spiegelt die Inflationserwartungen der Anleger wider. Aktuell liegt die Rendite dieses 30-Jahre-Bonds unterhalb von 3 % pro Jahr und damit deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt. Ebenfalls stark nachgefragt sind wie in Deutschland die zehnjährigen T-Bonds. Unter dem Stichwort "T-Notes" werden US-Staatsanleihen zusammengefasst, die eine Laufzeit von bis zu zehn Jahren haben. Ihre Verzinsung liegt unterhalb der Verzinsung der T-Bonds. Wie bei den längerfristigen Papieren werden auch die Zinsen für T-Notes im Halbjahresturnus ausgezahlt.

Geringe Bonitäts- und Liquiditäts­risiken

Anders als die längerfristigen Papiere sind die sogenannten Treasury Bills oder T-Bills konstruiert. Das sind kurzfristige Anleihen mit einer Laufzeit von einem Monat, drei Monaten, sechs Monaten oder einem Jahr. Sie zählen wegen ihrer hohen Liquidität zu den wichtigsten Instrumenten am Geldmarkt. T-Bills sind sogenannte Null-Kupon-Anleihen. Sie werden unter 100 % emittiert und beim Ablaufdatum mit dem vollen Wert ausgezahlt.

Für deutsche Anleger bestehen bei Investitionen in amerikanischen T-Papieren nur sehr geringe Bonitäts- und Liquiditäts­risiken. Anders jedoch sieht es mit dem Währungsrisiko aus. Verschiebungen des Wechselkurses zwischen Euro und US-Dollar können die Rendite für deutsche Anleger deutlich erhöhen, aber auch ­vermindern.