Wie wird die Preisentwicklung in Deutschland gemessen?

Preismessung
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Zwischen Flensburg und Freiburg, Dresden und Düsseldorf sind Monat für Monat Hunderte von Preiserhebern im Auftrag des Statistischen Bundesamts (Destatis) unterwegs, um die Preise von Gütern und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs zu messen. Ob Nahrungsmittel, Möbel, Mieten oder die Kosten für Energie, Bildung und Gesundheit: Insgesamt haben die Statistiker 300.000 Preise im Visier. Aus den Daten, die unter anderem in Warenhäusern, bei Discountern, im Fachhandel oder in Katalogen beziehungsweise Online-Shops ermittelt werden, wird der Verbraucherpreisindex errechnet.

Welche Preise mit welchem Gewicht einfließen, geben das sogenannte Wägungsschema und der statistische Warenkorb vor. Jeweils im Fünfjahrestakt werden 60.000 Haushalte im Rahmen der Einkommens- und Verbraucherstichprobe detailliert zu ihrem Konsumverhalten befragt. Für Bekleidung geben Verbraucher im Schnitt 4,5 % ihres Einkommens aus, für Wohnungsmieten rund 21 %. Entsprechend sind die Produktgruppen im Warenkorb gewichtet.

Wie sich die Preise einzelner Warengruppen aktuell entwickeln, sehen Sie im Preis-Kaleidoskop des Statistischen Bundesamtes (Destatis).